• Alfred Dürr

Aus aktuellem Anlass

Wissenschaft und Erkenntnis



Gibt es Zweifel an dem erkenntnistheoretischen und wissenschaftshistorisch diffizilen Charakter von Fakten, an der Berechtigung zur Skepsis von Behauptungen oder besteht mit dem Wissen unserer Wissenschaften das verlässlichste Wissen überhaupt? Wir vom Nürtinger "Institut Wissenschaft Weiterdenken" können eindeutig beweisen, dass letzteres hierbei einfach nicht "weiter gedacht wurde" und logisch, ontologisch und vernünftig eine Falschaussage darstellt.


Vernunft statt Verstand

Philosophisch (d.h. wissenschaftstheoretisch, erkenntnistheoretisch und ontologisch) fußt nämlich alle Wissenschaft auf dem Verstand, auf dem "gesunden Menschenverstand", der aber oft nur einem Bauchgefühl entspricht. Höher zu bewerten ist eindeutig die Vernunft, die wie das Licht in Platons Höhlengleichnis weit über den Verstand und den Wissenschaften hinausragt und unsere Existenz erhellen kann. Ebenso klar hat der deutsche Philosoph Karl Jaspers, z.B. in seinem Werk: "Die Atombombe und die Zukunft des Menschen" zwischen Verstand und Vernunft unterschieden.


Meinen, Glauben, Wissen

Der deutsche Erkenntnis-Philosoph Immanuel Kant hat schon um 1800 in seiner wichtigen Schrift, "Logik, ein Handbuch zu Vorlesungen", drei verschiedene Stufen oder Modi des Grades an Erkenntnis des Fürwahrhaltens unterschieden: Meinen, Glauben und Wissen. Nach Kant befinden sich alle unsere Gelehrten der Natur-Wissenschaften nur auf der mittleren Stufe, mit einem Erkenntnisgrad der des Glaubens ähnlich wie der religiöse (siehe dazu auch Reinhard Starkl, Naturwissenschaft und Glaubenslehren), der aber weit über der untersten Stufe, der des Meinens (z.B. die Aussagen bei einer Talkshow) thront. So kann auch heute z.B. ein Physiker oder ein Virologe niemals mit seinen Aussagen ein sicheres, gewisses Wissen über die äußeren Vorgänge in der Natur haben. Trotzdem ist der augenblickliche Vertrauensindex der Bevölkerung für Wissenschaftler (71%) fast doppelt zu hoch als von Journalisten und Regierenden. Dabei werden Philosophen gar nicht untersucht.


Aldous Huxley, bekannt durch seine Dystopie: "Schöne neue Welt", bringt es hierbei auf den Punkt: "die Wissenschaft beruht auf dem Glauben, dass die Gesetze der Natur mit denen unseres Denkens übereinstimmen". Dieser Glauben ist gleichzeitig die wichtige und aktive Triebfeder für unser Denken in Hypothesen und Behauptungen und für unsere Überheblichkeit über die Natur verantwortlich.


Dabei ist Horkheimers Kritik an der Naturbeherrschung, die zur inhumanen Herrschaft über den Menschen führen kann, zu beachten," immer wenn Natur zum obersten Prinzip erhoben wird und zur Waffe des Denkens gegen das Denken, gegen die Zivilisation, wird das Denken zu einer Art von Heuchelei."


Bei genauer Betrachtung der kombinatorischen Spieltheorie-Methoden der Wissenschaften, z.B. die der Mathematik mit ihren abstrakten Zahlen und Gleichungen, die es weder in unserer konkreten Umwelt noch in der Mehrdeutigkeit unserer Sprache gibt, bleibt trotz und wegen des wissenschaftlichen Eingriffs die Natur weiter für uns nur ein unbekanntes Objekt, das und aber eindeutig von unserem eigenen Subjekt getrennt oder gespalten ist.


Lösung durch Metaphysik

Dagegen hat die metaphysische Philosophie, die über das Denken unseres Denkens nachdenkt, allein die Fähigkeit, zu einem wirklichen gewissenhaften Wissen auf höchster Erkenntnisstufe zu gelangen. So beweisen schon der griechische Philosoph Aristoteles mit seinen Denkwerkzeugen (Organon) und der Logiker Christoph G. Bardili mit seiner Denk-Logik als Lehre von der Wahrheit, von wahren Aussagen und Schlüssen eindeutig diesen Umstand! Denn es ist dabei grundsätzlich unmöglich, dass man an seinem Denken oder seinem Zweifel zweifeln kann. Gleichzeitig lassen sich mit dieser wundersamen Methode, wie schon damals Aristoteles zeigen konnte, Trugschlüsse und Denkfehler offenlegen.


Praktische Anwendung der organon-Methode

Wir vom Nürtinger Institut Wissenschaft Weiterdenken haben mit Hilfe dieses vernünftigen Denkens die Analysen-Kritik mittels Denkwerkzeugen zu einer "Quintessenz" verbessert und mehrmals benützt, um Fake News oder Fake Science zu entlarven,


z.B. Betrug bei Forschungsergebnissen wie Gravitationswellen, (Siehe dazu unsere Schrift: "100 Jahre Gravitationswellen. Das LIGO- Projekt und die Unmöglichkeit der Messung")

Higgs-Mechanismus, Künstliche Intelligenz (KI)


z.B. Betrug mit dem Einsatz von Kernenergie, Kernwaffen, 100% Ökostrom, Glyphosat, u.v.a.m.


Nur diese uns eigene metaphysische Selbsterkenntnis, die jeder Philosoph praktisch benützt, kann uns allein die ontologische Gewissheit von wirklichkeits-wirksamen Wissen geben. Die Weisheit der Diotima (Sokrates) liefert uns neben diesem vernünftigen Denken zudem noch das gefühlte Menschenrecht, das Streben nach Glück (persuit of happiness), die Glückseligkeit!


" Ach! wär ich nie in eure Schulen geggangen.

Die Wissenschaft, der ich in

den Schacht hinunter folgte,

von der ich, jugendlich töricht,

die Bestätigung meiner reinen

Freude erwartete, die hat mir alles verdorben."

"Ich glaube an eine künftige

Revolution der Gesinnungen

und Vorstellungsarten,

die alles bisherige schamrot

machen wird."


Zitate von Friedrich Hölderlin









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