Wer gewann das "La Ola" - Gravitationswellen-Spiel?

PDF-Download

Platzhalter

Am vergangenen Mittwoch, 22. Juni 2016 jährte sich zum 100 sten  Mal das legendäre Einstein’sche Gravitationswellen- (GW)-Spiel.  Die Berliner Mannschaft unter ihrem Spielführer Allbert war diesmal gut aufgestellt, was ihr Dress in den Königlich-preußischen Farben eindeutig belegte. Sie haben vor 100 Jahren auch sogar ihren eigenen GW- Fußball geschaffen und diesmal zum Spiel mitgebracht.

Es stellt sich heute die Frage, ob Einstein mit seinen theoretisch versierten Mitspieler, die Partie gegen die Spitzen -Praktiker und Trippler der amerikanischen Interferometer-Mannschaft noch gewinnen kann, denn in einem Freundschaftsspiel glaubten letztere, schon zwei Tore geschossen zu haben, es würde also schon 2:0 für sie stehen. Die Schiedsrichter der Nobel- FIFA untersuchen nun deshalb, ob der GW-Ball die Torlinie wirklich überschritten hat. Auch hätte  der  GW - Ball dabei das gesamte Torgestell wie von Geisterhand gestaucht und gestreckt. Die  LIGO Spieler haben nämlich mit ihrem eigenen Laser-System den Ball um "Eintausendstel eines Atomkerndurchmessers" im Einstein’schen Tor erblickt und gemessen. Das bringt den Linienrichter Robert Brown in Rage. Er argumentiert, dass die mit Kreide gemachte 5 cm Torlinie viel zu unscharf und dauernd in Bewegung wäre, um den genauen Ort des Fußball- Schwerpunktes zu bestimmen. Desweiteren würde die Torlinie aus Millionen von Kalkstaubkörner, die wiederum aus Trilliarden von Calcium-Ionen und Carbonat-Ionen aufgebaut wären, bestehen, die aber alle bei Normaltemperatur so stark schwingen würden, dass es gar keinen festen Punkt geben kann, von dem aus man überhaupt exakt messen könnte. Dieses thermische Rauschen, das der Kapitän Einstein früher schon genau  untersuchte, könne man einfach nicht hintergehen.  Auch der Sportredakteur Paul Lorenzen  geht davon aus, dass die LIGO -Spieler mit ihren Lasern den GW-Ball unmöglich aus den vielen Störsignalen identifizieren konnten. Es ist wie das Suchen der Nadel im Heuhaufen, nur ohne Nadel?

Einsteins mathematisch geschulter Verteidiger und Vorstopper, Ernst Cassirer, zeigt sehr einfach, dass es dabei wirklich keine Nadel gibt. Der GW- Ball wäre, laut dem Verteidiger, nur symbolisch, nur abstrakt als mathematische Vorstellung, als  Einstein’sche Geometrisierung vorhanden. Ihn gäbe es also gar nicht in Realität, nur in unserer "naiven Anschauung".

Völlig überraschend stürmt nun Einstein mit dem GW- Fußball auf das Tor der LIGO - Mannschaft los. Er feuert den GW- Ball mit Lichtgeschwindigkeit von der Mittellinie ab. Dann passiert etwas Merkwürdiges, das niemand zuvor erwartet hätte:

Der LIGO- Torwart Henri Bergson sieht mit seinen Lasersystem “duree“ den Ball (ja damit die gesamte Gravitationswelle) eingefroren in Raum und Zeit. Alles erscheint kurzzeitig völlig in Ruhe, alles ist nur Gleichzeitigkeit: der Linienrichter Marcel Grossmann hält erstarrt seine Fahne hoch, auch in der Pfeife des Schiedsrichters Ernst Mach kommt die Luftschwingung  völlig zum Erliegen, auch der GW- Fußball macht keine Bewegung mehr! Dem italienischen Co-Trainer G. Galilei ist dieser Zustand gut bekannt, bei dem zwei Bezugsysteme (hier Gravitationswelle und Laser) synchron mit gleicher Geschwindigkeit sich bewegen und dabei eigentlich gleichzeitig in Ruhe verharren.

Das gleiche wäre, so Einstein zum Schiedsrichter Mach gewandt, auch mit dem GW-Ball der LIGO- Mannschaft passiert. Der GW- Ball hätte überhaupt keinen Ruck machen können. So würde es immer noch 0:0 stehen.

Plötzlich schnappt sich kurz vor der Seitenlinie der holländische Linksaußen Christian Huygens den Ball und verwandelt ihn in eine Welle. Dabei verliert der GW- Ball völlig seine Realität.  Alle Zuschauer fragen sich, was wird denn hier eigentlich gespielt?

LIGOs Mittelstürmer Erwin Schrödinger erkämpft sich den GW -Ball, er  nimmt ihn  dazu  in die Hand und untersucht ihn, ob er nicht aus Materiewellen bestehen könnte. Vom Schiedsrichter  bekommt er deshalb eine rote Karte, auf dem Mach die Worte “Erkenntnis oder Irrtum” gekritzelt hatte! Mittelstürmer Hermann Weyl, der bisher ruhig auf der Einstein- Ersatzbank verharrte,  widerspricht energisch: ihr relativistischer GW-Ball würde ja gar nicht aus Materie bestehen können, sondern wäre nur eine Art (Anmerkung des Autors: er meinte natürlich großgeschrieben ART, Allgemeine Relativitätstheorie), eine Art mathematische Schöpfung, bei der auch der Stadion-Architekt, Bernhard Riemann, mit seiner berühmten gekrümmten Geometrie beteiligt sei. Letzterer wird oft mit dem berühmten Fußballspieler Alexander Riemann verwechselt.

Die LIGO -Mannschaft hat inzwischen eine Ecke erzwungen. Ihr Kapitän Abbott zirkelt geschickt den Ball auf einer hyperbolischen Kurve direkt vor das Einstein’sche Tor. "Das ist der Beweis", ruft er ins Stadion. Der Ball hat eine gekrümmte Bahn gemacht, es existiert die Raumkrümmung!" Einstein widerspricht ihm mit guten Argumenten: der in Rotation versetzte Ball würde nur durch die Reibung an den Luftmolekülen und durch die Erdanziehungskraft eine "scheinbare Raumkrümmung" erfahren.

 Alle Zuschauer applaudierten Einstein und so zeigten sich im gesamten Fußballstadion die bekannte  "La  Ola-Welle". Einstein sieht diese Welle und hat sofort einen Geistesblitz. Er brüllt ins Stadion: "Das ist es! Es handelt sich bei eurer La Ola- Welle wie beim GW-Ball nur um eine Scheinwelle, die keine Energie übertragen kann! Meine realen Wellen, meine Schallwellen, die  ihr jetzt von mir hört, können durch elastisch gekoppelte Schwingungsteilchen in der Luft Energie bis zu euren Ohren transportieren und diesen Druck nehmt ihr dann wahr.

Im Beispiel mit dem GW- Ball gibt es leider keine dieser Oszillatoren, da mein vierdimensionaler Raum keinen Äther enthält."

Einem Zuschauer aus Nürtingen ist es aufgefallen, dass die ganze Zeit gar nicht mit dem Einstein’schen GW-Ball, sondern  mit dem LIGO- Ball gespielt wurde.

Die LIGO- Leute geben zu, ihren Ball in der Nacht vor dem Spiel ausgetauscht zu haben. Sie  hätten ihn von zwei "dunklen Sportausstattern„ erhalten, die um ihre Vorherrschaft kämpften, Naiki und der andere ist mit seinem schnellen Wildtier bekannt geworden. Sie  hätten auf diesen speziellen GW- Ball sehr lange, 1 Milliarde Jahre warten müssen, aber die so genannte  “Non-Fair  Play” Anfertigung und der Transport des Balls bliebe auch ihnen weiterhin völlig im Dunkeln.

"Das ist der springende Punkt", so der völlig abgekämpfte Einstein, "schaut doch her, der LIGO -Ball ist nämlich nach den gleichen Gesetzen wie unser Ball angefertigt worden. Und eine reine "Geometrie" kann unmöglich einen "materiellen Ruck", ein Tor beim Fußballspielen auslösen.

 Die LIGO- Mannschaft musste sich am Schluss geschlagen geben, sie wollten so gern den Nobelpreis für ihren GW-Ball. Nur ihr brasilianischer Masseur L. M. Krauss murmelte, dass man besser den GW-Ball und somit den gesamten Weltraum mit "Zylinder- Salbe" behandeln hätte sollen.  Doch sie hatten ihr Spiel wirklich verloren, obwohl es keine Tore gab. Ihre Laserapparatur war einfach nicht geeignet, Gravitationswellen zu messen. So war auch ihr Trainer, G. Spanner sehr betrübt, weil er seinem Sohn eine teure “Star Wars-Laser-Pistole” zu kaufen versprach.

Auch das FiFA - Nobelpreis Komitee musste der Einstein’schen GW-Theorie, die in sich schlüssig und eindeutig ist, Recht geben. Die LIGO- Mannschaft scheiterte mit ihrem experimentellen Nachweis, ähnlich wie damals auch die CERN - Mannschaft, die mit ihrem "Higgs- Teufelsteilchen" kein Tor im Genfer Spiel erzielten, so dass dabei nur der Stratege Herr Higgs und ein Zweiter den Nobelpreis erhielt.

Bei beiden "praktischen" Experimenten wurde nur statistisch in einem "Rauschen" herumgestochert, ohne eigentlich, wie es die Wissenschaft verlangt, eindeutig, logisch vollständig und widersprüchlich zu sein.  Auch die Allgemeingültigkeit, dass das Experiment überall und jederzeit durchgeführt werden kann, war überhaupt nicht gewährleistet.

Soweit die Reportage vom 22. Juni 2016.